Historische Zeitreise

Jegliche Veröffentlichung von Plänen und Planausschnitten bedingt eine ausdrückliche Bewilligung von swisstopo.


Steigen Sie ein, in die Zeitreise durch die Geschichte von Moosseedorf

Ausführungen zu einzelnen wichtigen Themen finden Sie in der linken Spalte.
Als Quellen dienten: Archäologischer Dienst das Kantons Bern, Historisches Museum Bern, Buch "Land und Leute des Moosseedorftales" , Berichte von Hugo Botta und Heini Sautter. Allen sei herzlich gedankt.

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12'000 v.Chr. Rentierjägerstation

Ausgrabungen belegen, dass am Ende der letzten Eiszeit im Moosbühl eine Rentierjägerstation mit zwei Zeltlager bestanden hat. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Fundstellen von Freilandstationen dieser Zeit im Alpenvorland.

Lesen Sie die Ausführungen dazu.

 
 
 

4000 v.Chr. Pfahlbauten

An beiden Enden des Moossees brachten Ausgrabungen zu verschiedenen Zeiten die Überreste von jungsteinzeitlichen Ufersiedlungen zum Vorschein.

Lesen Sie die Ausführung dazu.

 
 
 

1000 v.Chr. keltische Grabhügel im Sand

Die inzwischen verschwundenen Grabhügel östlich des Sand deuten auf eine hallstattzeitliche Siedlung der eingewanderten keltischen Helvetier aus dem Übergang Bronzezeit - Eisenzeit hin. Ein solcher Grabhügel wurde 1857 bei der Anlage eines Waldweges im Sand angeschnitten. Im Zentrum fand sich eine Wagenbestattung, seitlich davon Menschenknochen, ferner ein Bronzekessel, Hals- und Fussringe und verschiedener Goldschmuck.

 
 

Das Bottisgrab - römische Vermessungspunkte

Das vermeintliche Grab des Riesen Botti befand sich bei der Autobahn-Brücke am höchsten Punkt der A1 im Grauholz. Sein Ursprung ist unbekannt. Deutungen gehen dahin, dass die Anlage auf natürliche Weise entstanden ist, da die beiden Blöcke in der Moräne festsassen. Die beiden Steinsäulen liegen auf einem Hauptvermessungsstrahl des römischen Limitationsnetzes. Es könnte sich daher bei den Steinen auch um römische Vermessungspunkte handeln.

 
 
 

Römer, Burgunder und Alemannen

58 v.Chr. werden die Helvetier von den Römern unter Julius Cäsar bei Bibracte gezwungen in das Gebiet der heutigen Schweiz zurückzukehren. Um das Jahr 320 n.Chr. wird das Christentum römische Staatsreligion. In den nachfolgenden Jahrhunderten zerfällt das römische Reich. Die Burgunder besetzen die Westschweiz und die bäuerlichen Alemannen das Gebiet, soweit wie heute Deutsch gesprochen wird. Die Auswirkungen der Besiedelung durch die Alemannen ist im Buch "Land und Leute des Moosseetales" von Fr. König ausführlich beschrieben.

 
 

1242 - Erstmalige Erwähnung - Namen

Moosseedorf wird 1242 erstmals im Zusammenhang mit einem Streit zwischen dem Cluniacenser Kloster auf der Petersinsel und dem Ritter Rudolf Moser erwähnt. Moosseedorf wird 1256 unter dem Namen Sedorf erwähnt. Später erschienen die Bezeichnungen Seedorf (1384) und Mossedorf (1389). Der Ortsname bedeutete ursprünglich Dorf am See.

Lesen Sie dazu die Ausführungen.

 
 
 

1256/1257 Verkauf der Ritterburg an die Johanniter

Die Moser verkaufen den Besitz und ihre Rechte einschliesslich der Kirche an die Johanniter von Münchenbuchsee.

 
 

1406 im Besitz der Stadt Bern

Die reichsfreie Stadt Bern kauft von den in finanziellen Nöten steckenden Grafen von Kyburg das Landgericht Zollikofen.

 
 

1505 Renovation der Kirche

Die Kirche wurde wohl von den Mosern bereits vor der Stiftung des Johanniterhauses in Münchenbuchsee (1180) erbaut. 1505 wird sie unter Comthur Peter von Englisberg renoviert und gotisiert.

 
 

1650 "Schule in Seedorf"

Der Pfarrer in Münchenbuchsee Friedrich Steck führt in Moosseedorf die erste Schule ein. 34 Schüler wurden gezählt. Schulmeister war Oswald Hofer aus Seedorf (Moosseedorf).

Lesen Sie die Ausführungen dazu.

 
 

1750 Ausbau der Grauholzstrasse

Bis Mitte des 18. Jahrhunderts folgten die Verbindungen meist den römischen Strassen, welche feuchte oder durch Überschwemmung gefährdete Talböden mieden. 1756 wurde in Schönbühl eine Brücke für die Grauholz-Solothurnstrasse erstellt. Nach Bern gab es weiterhin nur die Untertorbrücke und die Neubrücke Richtung Aarberg.

 
 

1780 Tieferlegung des Seespiegels und Entsumpfung des Moossees

Die massiven Torfgrabungen führten dazu, dass man rasch ins Grundwasser kam. Der Spiegel des Moossees wurde daraufhin um 2.35 m gesenkt.

Lesen Sie die Ausführungen zu den Entsumpfungen des Moossees.

 
 

1798 Schlacht am Grauholz

Gegen die 1798 einmarschierten französischen Truppen kommt es am 5. März 1798 am Fuss des Grauholzes zur Schlacht am Grauholz, die zum endgültigen Untergang des alten Bern führt. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime gehört das Dorf während der Helvetik zum Distrikt Zollikofen und ab 1803 zum Oberamt Fraubrunnen, das mit der neuen Kantonsverfassung von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhält. Erst am 29. August 1886 wird auf dem Kampfplatz das Grauholzdenkmal erstellt.

Lesen Sie die Ausführungen dazu.

 
 
 

1833 erlangt Moosseedorf die politische Selbständigkeit

Die Einwohnergemeinde tritt an die Stelle der Rechtsamegemeinde. Die Einwohnergemeinde gelangt vom Staat in den Besitz der Kirche Moosseedorf.

Bau der Aarebrücke in Worblaufen und danach Bau der Verbindungsstrasse Bern - Zollikofen - Moosseedorf und zur Strassenspinne in Schönbühl. Mit dem Bau der Strasse verlor die Pferdestation im Sand ihre Bedeutung zugunsten des auf diesen Zeitpunkt hin erbauten Landgasthof Schönbühl.

 
 

1849 Bau des alten Schulhauses

Bau des ersten Schulhauses in Moosseedorf - dem "alten Schulhaus".

 
 
 

1855 - 1859 Zweite Entsumpfung des Moossees

Verschiedene Hochwasserstände führen im Sommer 1851 zu einer Wiederversumpfung. Der See wurde um weitere 2.40 m abgesenkt.

Lesen Sie die Ausführungen zu den Entsumpfungen des Moossees.

 
 
 

1857 Eröffnung der Bahnlinie Olten - Bern (Schweizerische Centralbahn)

Damit ist Moosseedorf erstmals an ein nationales Verkehrsnetz angeschlossen

 
 

1873 - 1874 tiefgreifende Renovation der spätgotischen Kirche

Der Hauptzugang im Westen wird zugemauert und durch zwei Portale an der Südseite ersetzt. Eine neue, nur schwach geneigte Konstruktion ersetzt das steile Dach und der Dachreiter erhält zwei neue Glocken. Zudem bewilligt die Einwohnergemeinde ein wuchtiges Harmonium.

 
 
 

1851 Schiessplatz und Waffenplatz Sand

Die Schützen richten im Sand einen privaten Schiessplatz ein. 1896 ging dieser an die Eidgenossenschaft über, die daraus in den folgenden 10 Jahren einen Waffenplatz und ein Remontendepot für Pferde baut.

 
 
 

1886 Bau des Grauholzdenkmals

An der Jahresversammlung 1884 des kantonal-bernischen Offiziersvereins wurde beschlossen, zur Erinnerung an die denkwürdigen Ereignisse in der Schlacht am Grauholz vom 5. März 1798 ein Denkmal zu errichten. Das Denkmal wurde 1886 errichtet und 1930 an den heutigen Standort verlegt. Am Denkmal stehen die Mahnworte "Seid einig".

 
 
 

1900 "Alpensprudel"

Ingenieur Wyss baut die heutige Fischzucht und gedenkt aus der dortigen Quelle ein Mineralwasser "Alpensprudel" zu vertreiben. Um 1930 geht der Betrieb an die Eglisana über, die diesen noch bis etwa Kriegsende als Auslieferungslager nutzt.

 
 
 

1915/1916 Erneute Renovation der Kirche

Das Dach wird um 1,3 m erhöht, ein neues Türmlein gebaut und mit einer dritten Glocke versehen.

 
 
 

1916 Eröffnung Bahnlinie Solothurn - Zollikofen - Bern SZB (heutige RBS)

Mit dem Bau entsteht eine wichtige Verkehrserschliessung Richtung Fraubrunnenamt und Solothurn.

 
 

1917 - 1920 dritte Melioration des Münchenbuchsee-Mooses

Der ungenügende Abfluss des Grundwassers führt erneut zu einer Versumpfung des Mooses. Der Seespiegel wurde erneut um 1 m gesenkt.

Lesen Sie die Ausführungen zu den Entsumpfungen des Moossees.

 
 
 

1924 - 1930 Badeplatz (späteres Strandbad)

Am 22. März 1924 bewilligt die Gemeindeversammlung die Erstellung eines Badeplatzes. Durch Bundesgerichtsentscheid sind seiner Zeit der Gemeinde zwei Badeplätze zugesichert worden. 1930 wird der Badestrand mittels Landerwerb vergrössert und Kabinen angeschafft. Es sollen Eintrittsgelder erhoben werden.

Lesen Sie die Ausführungen dazu.

 
 
 

1924 Teerung der Staatsstrasse

Die Gemeinde leistet einen finanziellen Beitrag. Mit dem Teerbelag nimmt die Staubbelastung im Dorfzentrum ab.

 
 

1928 erstes Baureglement

Mit dem Baureglement wird die erste baurechtliche Grundordnung in der Gemeinde geschaffen.

 
 

1933 Initivative zur Staubbekämpfung auf Gemeindewegen

Die Staubbelastung nimmt aufgrund der Zunahme des Vehrkehrs massiv zu. Zum Zwecke der Staubbekämpfung wird ein Wegreglement beschlossen.

 
 
 

1937/1942 Strandbaderweiterung

Das Strandbad wird ausgebaut. Für die Schaffung von Parkplätzen wird Land erworben. 1942 werden die Erstellung von 22 Kabinen im Anbau an das bestehende Kabinengebäude für Fr. 4'000.00 beschlossen. Erstmals wird eine separate Strandbadrechnung geführt.

 
 

1944/1945 Erstellung Friedhofmagazin

Im Friedhof wird ein Gerätemagazin erstellt.

 
 

1949 Kanalisationsleitung Zollikofen-Urtenenkanal

Moosseedorf beteiligt sich am Gesamtprojekt der beteiligten Gemeinden mit Fr. 66'000.00

 
 

1952/1953 Strassenkorrektion

Das zunehmende Verkehraufkommen bedingt den Bau von Trottoirs am Hofwilweg, an der Kirchgasse, am Lindenweg und entlang der Staatsstrasse. Kosten Fr. 200'000.00.

 
 

1955/1956 Ortsplanung

Im neu erarbeiteten Zonenplan werden drei Zonen (Landwirtschaft, Wohnbau und Industrie) ausgeschieden.

 
 
 

1956 Aufhebung der Niveauübergänge bei der SBB

Erstellung Strassenunterführung zwischen Lindenweg und Oberweg

 
 

1956 Kauf der ersten Strassenhobel und Jätmaschine

Bei der Firma Otto Thalmann in Frauenfeld wird die erste Strassenhobel- und Jätmaschine für den Werkdienst für Fr. 3'578.00 angeschafft.

 
 

1956 - 1963 Landzusammenlegung

In Zusammenhang mit dem Bau der A1 wird eine Landzusammenlegung durchgeführt mit dem Zweck, die Zerstückelung des bewirtschafteten Landes zu beenden. Dabei kann im Staffel ein Grundstück für die Schulhausneubauten ausgeschieden werden. Die Ziele für die Landwirtschaft sind grössere Felder und kürzere Wege. Dies führt zur Aussiedelung folgender landwirtschaftlicher Betriebe aus dem Dorfkern: Länzehole (Eichenstrasse) Familie Bigler, Lochacher Familie Tellenbach, Seedorffeldstrasse Familie Jungi, Äbnit (Hofwilstrasse) Familie Siegenthaler, Aspiacker Familie Jenni, Obere Seematte Familie Utiger.

 
 
 

1957/1958 Die Kirche geht an die Kirchgemeinde über

Im Jahre 1833 tritt der Staat die Kirche Moosseedorf an die Einwohnergemeinde ab. 25 Jahre später wird sie an die Kirchgemeinde weitergegeben.

 
 

1957 Geleiseverlegung der SZB-Bahn im Dorf.

 
 

1960 erstes generelles Kanalisationsprojekt

Der Abwasserentsorgung kommt immer grössere Bedeutung zu.

 
 

1961 Kanalisation und Strassenbau in Zusammenhang mit der SBB-Unterführung

Mit der Bau der SBB-Unterführung werden verschiedene Strassen und Kanalisationenleitungen gebaut : Urtenenkanal - SBB-Unterführung - Oberweg - Staffelweg Kosten Fr. 362'000.00.

 
 

1961 Bau des Pfarrhauses

Bau des heutigen Pfarrhauses am Burgmattweg.

1962 Eröffnung der Autobahn A1

Moosseedorf erhält Anschluss an das nationale Strassenverkehrsnetz.

 

1962 Gründung ARA-Verband Moossee - Urtenenbach

Die Abwasserentsorgung wird regionalisiert.

 
 

1964 Erste Installation einer öffentlichen automatischen Sprechstation

Die erste öffentliche Telefonkabine ist erstellt.

 
 

1964 Marti AG

Die Marti AG Moosseedorf baut eine grosse Werkhofhalle an der Bernstrasse.

 
 

1965 Kiener + Wittlin

Bau einer grossen Werk- und Lagerhalle in der Waldeck Zollikofen auf dem Gewerbegebiet von Moosseedorf.

 
 

1965 Beitritt zur Kehrichtverbrennunganlage KEWU

Die Kehrichtentsorgung wird regionalisiert.

 
 

1963 - 1966 Bau der Schulanlage Staffel

Bau eines Schulhauses, Pausenhalle mit Abwartwohnung und Heizungsanlage für 1.341 Mio. Franken.

 
 
 

1965/1966 Renovation der Kirche

Die Renovation führt die Kirche in einen möglichst originalen Zustand zurück. Aufgrund von Grabungen lässt sich der ursprüngliche Grundriss erkennen. Auf der Empore wird eine Orgel installiert.

 
 
 

1966 Einführung Kehrichtabfuhr

Genehmigung des Kehrichtreglementes. Die Gemeindegrube Aesch wird geschlossen.

 
 

1968 Eröffnung Prodega in Moosseedorf

Die Prodega zieht von Urtenen-Schönbühl nach Moosseedorf

 
 

1967 Genehmigung Baulinien- + Bebauungsplan Aeschhubel

Am Aeschhubel werden 72 Wohnungen erstellt (heutige Längenbühlstrasse).

 
 

1970 Genehmigung Baulinien- und Bebauungsplan Staffel

Auch im Staffel werden 6 Mehrfamilienhäuser und 40 Reiheneinfamilienhäuser mit 96 Wohnungen erstellt.

 
 

1970 Neubezeichnung der Strassen und Wege

Die bauliche Entwicklung bedingt die Neubezeichnung der Strassen und Wege.

 
 

1970 Einführung Frauenstimmrecht

Die Einführung des Frauenstimmrecht bedingt die Änderung der Gemeindeordnung.

 
 

1971 - 1974 Erweiterung der Primarschulanlage Staffel

Die Bevölkerungsentwicklung erfordert den Bau eines Schulgebäudes mit Kindergarten, Turnhallen und Verbindungsgang. Zusätzlich wird eine Sanitätshilfstelle und Zivilschutzräume erstellt. Die Anlage kostet brutto 5.502 Mio. Franken. Nach Abzug der Subventionen verbleiben der Gemeinde noch 3.179 Mio. Franken.

 
 
 

1971 Erwerb Parz. 193 Badweg

Zum Zweck der Erstellung einer späteren Alterssiedlung wird am Badweg Land gekauft.

 
 

1971 Übernahme sämtlicher Anlagen der Flurgenossenschaft

Von der Flurgenossenschaft werden sämtliche Weganlagen übernommen.

 
 

1973 Genehmigung Überbauungsplan Längenbühlstrasse

Auch im Längenbühl entsteht eine grosse Wohnsiedlung.

 
 

1973 Gründung Musikschule

Auf Initiative des Elternvereins wird die Musikschule gegründet.

 
 

1972 Verkauf Teilstück Parz. 193 Badweg für den Bau einer Arztpraxis mit Wohnhaus

1974 ist die erste Arztpraxis in Betrieb.

 
 

1974 - Bau eines Mehrzweckgebäudes (Gemeindehaus)

Bau der Gemeindeverwaltung, zwei Wohnungen, Werkhof, Feuerwehrmagazin und Zivilschutzanlage für 4.150 Mio. Franken.

 
 
 

1975 Bau Fussgängerunterführung im Dorfzentrum

Im Dorfzentrum wird eine Fussgängerunterführung erstellt. Kosten 1.280 Mio. Franken.

 
 

1975 Eröffnung Shoppyland

Am 6. März wird das Einkaufszentrum Shoppyland eröffnet.

 
 
 

1975 Patenschaft mit der Gemeinde Schangnau

Schangnau im Emmental wird Patengemeinde von Mooosseedorf.

 
 

1975 Sanierung des Strandbades

Die Ufermauer wird saniert, ein Sprungturm erstellt. Das Gebäude wird umgebaut, mit einen Garderobentrakt versehen und an die ARA angeschlossen. Zusätzlich werden zwei Kinderbassins und ein Kiosk erstellt. Kosten 0.595 Mio. Franken.
Das Strandbad ist wegen der Arbeiten nur 2 Monate in Betrieb. Die Strandbadrechnung wird in die Gemeinderechnung
integriert.

 
 
 

1975 Erstellung Fuss- und Radwegverbindung über die Autobahn T6 (Bananenbrücke)

Vom Strandbad zur Schulanlage Lee in Urtenen-Schönbühl wird eine Fuss- und Radwegverbindung erstellt. Kosten 0.250 Mio. Franken.

 
 

1976 Landkauf Parz. 78 im Aesch (Garbenweg)

Im Aesch kauft die Gemeinde 22'344 m2 Land zum Preis von Fr. 88.00/m2. Das Land dient der Gemeinde als Baulandreserve.

 
 

1976 Schliessung Bahnübergang Ziebelegässli

Der Bahnübergang im Ziebelegässli wird geschlossen.

 
 

1976 Feuerwehr

Kauf eines Tanklöschfahrzeuges und zwei Occasionsjeeps für 0.235 Mio. Franken.

 
 

1976 Förderung des öffentlichen Verkehrs

Die Gemeinde fördert den öffentlichen Verkehr mittels Verbilligung der Mehrfahrtenkarten.

 
 

1976 Renovation und Umbau des alten Schulhauses

Erstellen eines Kindergartens, einer Abwartwohnung, Bau von Räumlichkeiten für die Musikschule und eines Versammlungslokal für 0.911 Mio. Franken.

 
 

1976 Patenschaft Gemeinde Habkern

Habkern im Berner Oberland wird Patengemeinde von Moosseedorf.

 
 

1977 - 1978 Bauprojekt Verlegung Solothurn-Zollikofen-Bern Bahn

Krediterteilung für eine Haltestelle (Kopfstation Linde) 2.15 Mio Franken.

 
 

1978 Erstellung der Gemeinschaftsantennenanlage

Hauptzuteilung und Verteilnetz Kosten 0.950 Mio. Franken.

 
 

1978 Stiftung Tannacker

Die Stiftung Tannacker nimmt seinen Betrieb auf.

 
 

1978 Erschliessung Gewerbegebiet Moosbühl

Das Gewerbegebiet Moosbühl wird neu erschlossen.

 
 
 

1979 Eröffnung Einführungsklassen (Kleinklasse D)

Es werden regionale Kleinklassen eingeführt.

 
 

1979 Bau Doppelkindergarten Längenbühl

Der Bau kostet 0.770 Mio. Franken.

 
 

1979 Bau Fussgängerunterführung Linde

Am Lindenweg wird eine Fussgängerunterführung und eine Gehweganlage Sandstrasse - Tannackerstrasse für 0.790 Mio. Franken erstellt.

 
 
 

1979 Eröffnung der Autobahn T6 Richtung Lyss

Moosseedorf erhält einen Direktanschluss Richtung Lyss - Biel. Die Gemeinde verfügt damit über eine hervorragende Verkehrsanbindung.

 
 

1982 Neue Gemeindeordnung

Genehmigung der neuen Gemeindeordnung.

 
 

1982 - 1986 Bau der Schulanlage Staffel III

Die Bevölkerungsentwicklung bedingt den Bau einer zusätzlichen Schulanlage inkl. Dreifach-Sporthalle. Die Kosten belaufen sich auf 11.650 Mio. Franken.

 
 
 

1983 Erschliessung des Gewerbe- und Industriegebiete Moosbühl

Die Erschliessung des Gebietes wird mit dem Neubau der Moosbühl- + Gewerbestrasse vollzogen.

 
 

1983 - 1985 Bauprojekte Gasversorgung Grauholz 1.345 Mio. Franken

Moosseedorf wird an die Gasversorgung angeschlossen.

 
 

1984-1990 Überbauung Aeschfeld

Im Aeschfeld entsteht eine neue Wohnsiedlung mit 44 Wohnsiedlungen

 
 

1984 - 1991 Bau der Siedlung Moosbühl

Neubau von 10 Mehrfamilienhäuser mit 109 Wohnungen und dem Wohnhaus "Mooshuus" mit 19 Wohneinheiten.

 
 

1984 Einweihung des Kirchgemeindehauses

Im Kirchgemeindehaus werden grosse Beerdigungen und verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Anlässe durchgeführt.

 
 
 

1984 Marti AG

Die Marti AG Bern baut einen zweiten Werkhof in Moosseedorf an der Bernstrasse

 
 

1985 Bau Familiengarten-Anlage im archäologischen Schutzgebiet Moosbühl

Die Familiengärten stehen der Bevölkerung zur Nutzung offen.

 
 

1985-1986 Betriebszentrale Migros Aare

Die Migros baut die neue Betriebszentrale neben dem Shoppyland mit Autobahnzufahrt. Das Gebäude wird am 13.10.1985 eröffnet.

 
 

1986 - 1989 Eröffnung der Gewerbezone Laupenacker

Im Laupenacker entstehen zahlreiche Gewerbebetriebe.

 
 

1987 Stiftung Tannacker

Neubau des Heimes mit 5 Wohneinheiten und dem Betriebsgebäude

 
 
 

1987 - 1992 Waldzusammenlegung

Die Erbfolge führte zu einer starken Zerstückelung der Waldflächen. Deshalb wurde eine Waldzusammenlegung durchgeführt an welche die Gemeinde einen Beitrag von Fr. 250'000.00 leistet.

 
 

1988 Kaffeemaschine M. Schaerer AG

Das Gebäude an der Gewerbestrasse wird erstellt. Die Firma zieht von Wabern nach Moosseedorf.

 
 

1988 - 1992 Neuverlegung der Solothurn-Zollikofen-Bahnlinie SZB

Die Bahnlinie wird durch eine Tunnel mit einem halbunterirdischen Bahnhof geführt. Die Bruttokosten belaufen sich auf 29.400 Mio. Franken. Der Kostenanteil der Gemeinde beträgt 1.690 Mio. Franken.

 
 

1991 Interio

Interio baut einen Möbelmarkt an der Bernstrasse

 
 

1991 - 2000 Umgestaltung der Bernstrasse

Die Staatsstrasse wird während Jahren umgestaltet und mit Lärmschutzwänden versehen.

 
 

1992 Ortsplanungsrevision

Die bauliche Entwicklung bedingt eine erneute Ortsplanungsrevision.

 
 

1992 Gewerbehaus Laupenacker

Neubau eines Gewerbehauses. Die Firmen Lasatec AG und Leu AG ziehen von Zollikofen nach Moosseedorf.

 
 

1992 Sanierung und Umbau Mehrzweckgebäude (Gemeindehaus)

Das Gemeindehaus wird für 1.109 Mio. Franken saniert.

 
 

1993 Einführung Schulmodell 6/3

Die Gemeinde Moosseedorf entscheidet sich für das Schulmodell Spiegel.

 
 
 

1994 Feuerwehr, Anschaffung Tanklöschfahrzeug TLF

Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für 0.510 Mio. Franken.

 
 

1994 Sanierung der Schulanlagen Staffel I + II

Die Schulanlagen Staffel I + II werden wärmetechnisch für 1.170 Mio. Franken saniert.

 
 

1995 - 1996 Überbauung Lindeguet

An Lindenweg entsteht eine neue Wohnsiedlung mit 7 Mehrfamilienhäuser, Restaurant, Läden und 46 Wohnungen.

 
 
 

1995 Bau der Alterssiedlung Badweg

Am Badweg entsteht eine Alterssiedlung (Wohnbaugenossenschaft). Die Gemeinde beteiligt sich mit einem einmaligen Beitrag von Fr. 100'000.00.

 
 
 

1995 Schaffung der Jugendfachstelle Moosseedorf

Die Jugendlichen von Moosseedorf werden professionell durch eine Jugendfachstelle betreut.

 
 

1995 Ausbau der Autobahn A1

Die Autobahn wird auf 6 Spuren ausgebaut.

 
 

1995 Eröffnung des Grauholztunnels der SBB

Ausbau des Autobahnanschlusses Schönbühl auf 4 Spuren mit Ausbau der Gewerbestrasse. Ausbau der SBB-Unterführung Gewerbestrasse für 1.326 Mio. Franken.

 
 

1996 Generelle Entwässerungsplanung

Die zweite Generelle Entwässerungsplanung GEP wird in Auftrag gegeben.

 
 

1999 Sanierung der Mehrzweckhalle Staffel II

Modernisierung der Aula und der Turnhalle sowie Anbau eines Geräteraumes. Kosten 1.430 Mio. Franken.

 
 

1999 Eröffnung des Strassentunnels Schönbühl

Der Strassentunnel in Urtenen-Schönbühl wird eröffnet.

 
 

1999 Neubau des Gewerbehauses an der Moostrasse 21/23

 
 

1999 Fussballplatz Sand

Bau des Fussballplatzes des FC Schönbühl am Sportweg im Sand.

 
 

2000 Partnerschaft mit der Gemeinde Kaçanik

Mit der Gemeinde Kaçanik im Kosova wird eine Partnerschaft eingegangen.

 
 

2001 Genehmigung einer Überbauungsordnung für die Erstellung eines Fachmarktcenters

Im Moosbühl entsteht der Obi-Fachmarkt.

 
 

2003 Renovation der Kirche

Die Kirche Moosseedorf erfährt eine Auffrischung.

 
 
 

2003 Eröffnung des Golfparkes Moossee

Eröffnung einer modernen 18-Loch Golfanlage auf dem Gemeindegebiet Moosseedorf, Münchenbuchsee und Wiggiswil.

 
 
 

2003 Genehmigung der aktuellen Gemeindeordnung

Es wird eine neue Gemeindeordnung genehmigt. Die Zahl der Kommission und deren Mitglieder wird reduziert. Der Gemeinderat erhält mehr Finanzkompetenz.

 
 

2003 - 2007 Zonenplanrevision

Die Gemeinde verfügt kaum mehr über Baulandreserven. Deshalb wird eine Zonenplanrevision durchgeführt.

 
 

2003 Eröffnung Obi Fachmarkt

 
 

2004 Auslagerung der EDV der Verwaltung

Mit der Auslagerung der Informatik bestreitet die Gemeinde Moosseedorf neue Wege im Verwaltungsbereich.

 
 

2004 Bürogebäude Prodega

Anbau Bürogebäude der Prodega am Lochackerweg.

 
 

2005 Auflösung des Spitalverbandes Fraubrunnen

Der Spitalverband wird aufgelöst.

 
 

2005 - 2007 Erweiterung der Friedhofanlage

Nach langwierigen Verfahren und Planungen kann die Friedhofanlage sinnvoll erweitert und mit einer Aufabahrungshalle egänzt werden. Kosten 0.920 Mio. Franken.

 
 
 

2006 Regionalisierung der Jugendarbeit zusammen mit den Gemeinden Jegenstorf und Urtenen-Schönbühl

Mit dem neuen kant. Steuerungskonzept werden die Jugendfachstellen regionalisiert. Moosseedorf wird Sitzgemeinde.

 
 

2006 Einführung der freiwilligen Tagesschule

Im Moosseedorf wird eine Tagesschule mit 25 Tagesplätzen eröffnet.

 
 
 

2007 Beschluss über die Einführung von Tempo 30 Zonen

Die Gemeindeversammlung beschliesst, in den Gebieten Nord, Mitte und Süd gestaffelt Tempo 30 einzuführen.

 
 

2007 Beschluss über den Teilverkauf der Parz. Nr. 78 Garbenweg

Die Gemeindeversammlung stimmt einem Teilverkauf des 1976 gekauften Landes zu.

 
 

2008 Einführung Schulsozialarbeit

An der Schule Moosseedorf wird die Schulsozialarbeit eingeführt. Es handelt sich um ein niederschwelliges, rasch und subsidiär einsetzendes Beratungs- und Hilfsangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern.

2009 Umsetzung Parkplatzbewirtschaftung

In Moosseedorf wird die Parkplatzbewirtschaftung umgesetzt.

2010 Neubau Strandbad

Die Gemeindeversammlung beschliesst für den Neubau des Strandbades einen Verpflichtungskredit von 2.8 Mio Franken.

2012 Verkauf Datenübertragungsanlage

Die Gemeindeversammlung beschliesst den Verkauf der Datenübertragungsanlage für 1.064 Mio Franken.

2013 Verkauf Bauland 2. Etappe Garbenweg

Am Garbenweg wird die 2. Etappe des gemeindeeigenen Baulandes von 9076 m2 verkauft.

2013 Schulraumerweiterung

Aufgrund der durchgeführten Schulraumplanung genehmigt die Gemeindeversammlung für die Schulraumerweiterung einen Verpflichtungskredit von 4.9 Mio Franken.

2013 Trottoir, Kanalisation und Beleuchtung Sandstrasse

Die Gemeindeversammlung genehmigt einen Verpflichtungskredit von Fr. 680'000.00 für den Bau eines Trottoirs und eine neue Strassenbeleuchtung an der Sandstrasse. Gleichzeitig wird auch die Kanalisationsleitung saniert.

Gemeinde Moosseedorf
Schulhausstrasse 1
CH-3302 Moosseedorf

Telefon +41 31 850 13 13
Telefax +41 31 850 13 14
E-Mail: gemeinde(at)moosseedorf.ch

 
 

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