Ortsplanungsrevision 2015 - 2018

Die baurechtliche Grundordnung der Gemeinde, bestehend aus Zonenplan und Baureglement,wurde am 12. Juni 2009 im Rahmen der Ortsplanungsrevision vom Kanton genehmigt. Das Konzept Siedlungsentwicklung vom 14. Juni 2004 bildete die Basis der Arbeiten. Dieses wurde bewusst nicht als Richtplan festgelegt. Es beinhaltet die wichtigsten Grundsätze zur Orts- und Siedlungsentwicklung der Gemeinde und enthält als Strategiepapier des Gemeinderates ein Realisierungsprogramm mit Massnahmenblättern.


Die Entwicklung der Gemeinde soll heute vorausblickend geordnet und für die nächsten fünfzehn und mehr Jahre festgelegt werden. Ausgangspunkt sind, ausgehend von der übergeordneten Gesetzgebung, die bisherige Entwicklung, die bestehenden Planungsinstrumente, die Entwicklungsvorstellungen der Gemeinde, die Planungsabsichten der Genossenschaft Migros Aare Bern undweitere Anliegen. Die Entwicklung ist zudem auf die Nachbargemeinde Urtenen-Schönbühl abzustimmen.


Es müssen die neusten Erkenntnisse aus der Raumplanung (RPG) mit Vorgaben von Bund (ARE), Kanton (AGR) und Region (RGSK) in die Arbeiten einfliessen. Ziel ist es in kurzer Zeit eine einfache und verständliche Planung zu entwickeln. Der Einbezug der Bevölkerung soll im Prozess bereits frühzeitig initiiert werden.

Nebst einer sorgfältigen Planung mit einfachen gut verständlichen Planungsinstrumenten soll Gewicht auf die Behandlung qualitativer Inhalte gelegt werden. Dazu gehören auch gestalterische und ortsbauliche Aufgaben sowie ganz speziell konkrete Vorschläge für Verdichtungen des Siedlungsgebietes nach Innen. Für die Umsetzung ist es wichtig, dass die Entwicklungsziele verfeinert werden und zusammen mit dem langfristig ausgerichteten Richtplan Raumentwicklung (Modul 1) und den Modulen Bau- und planungsrechtliche Grundordnung (Modul 2), Richtplan Landschaft (Modul 3) und Richtplan Verkehr (Modul 4) zu einem griffigen Gesamtkonzept entwickelt werden.

Die Ortsplanungsrevision erfolgt in zwei Schritten und soll innerhalb von etwa drei bis vier Jahren zur Abstimmung durch die Gemeindeversammlung geführt werden. In einem ersten Schritt sollen im Modul 1 „Richtplan Raumentwicklung“ die Entwicklungsziele der Gemeinde behördenverbindlich festgelegt werden. Der Richtplan Raumentwicklung enthält die Grundzüge der gewünschten Entwicklung bezüglich Siedlung, Landschaft, Freizeit und Verkehr und stellt die zwingende Voraussetzung dar für künftige Einzeleinzonungen von Baugebieten. Er wird durch den Gemeinderat beschlossen und durch den Kanton genehmigt.


In einem zweiten Schritt soll die Nutzungsplanung mit den Modulen 2 bis 4 als verbindliche Bestandteile der Ortsplanungsrevision (OPR) erarbeitet werden.

In der eidgenössischen Volksabstimmung vom 3. März 2013 wurde die Teil-Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) angenommen. Dieses hat Auswirkungen auf die Ortsplanungsrevision der Gemeinde Moosseedorf. Für die Ortsplanungsrevision ist der Richtplan 2030 des Kantons Bern verbindlich.

Richtplan Raumentwicklung

Gemeinde Moosseedorf
Schulhausstrasse 1
CH-3302 Moosseedorf

Telefon +41 31 850 13 13
Telefax +41 31 850 13 14
E-Mail: gemeinde(at)moosseedorf.ch

 
 

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